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Genuss - die Kompetenz zum Leben

  • Neues Thema



  • 29.08.2016

    Was ist Frieden? Erleben in Winterthur


    Schamanismus Zeitung

    Dieses Thema der Schamanismus Zeitung «Schamanenstube Blatt» gibt es auch als Download:
    » Das Schamanenstube Blatt


    Winterthur

    Es ist für die Stube einfach, über Winterthur zu schreiben: hier sind wir aufgewachsen, zur Schule gegangen, haben gearbeitet, gelacht, geweint und Gutes erlebt. Derzeit laufen die Winterthurer Musikfestwochen neben den Dorffesten. Normalerweise ist unter der Woche in Winti nicht viel los. Doch zu den Musikfestwochen ist die Stadt mit Menschen gefüllt. Es sind bedeutend mehr Leute heute, als vor 20 Jahren, doch eines ist geblieben, auch bei den Jungen: es ist sehr friedvoll.

    Nach einem Konzert stehen wir in warmer Sommernacht unter vielen Menschen in der Steinberggasse. Die Musik ist aus, Getränke werden noch ausgeschenkt. Wir treffen Menschen aus unserem aktuellen Leben und freuen uns, wie durch Zufall in bekannter Runde einfach zu sein.

    Das Murmeln der jungen Leute verströmt einen angenehmen und wohligen Frieden. Keiner erhebt seine Stimme über die Massen, alle Stimmen versinken in ein fast massierendes Gemurmel, welchem man sich hingeben kann. Man spürt den sonnengewärmten Boden, auf welchem sich alle tummeln und die Frage steigt auf: was hat Winterthur, dass so friedliches Beisammensein über lange Zeit möglich ist?

     

    Was macht Winti so friedvoll?

    Wenn man so etwas heute fast schon Aussergewöhnliches erlebt, fragt man sich schon, was diese Stadt an sich hat. Dass wir selbst als 70er Jahre Kinder recht friedlich waren, würden wir schon behaupten. Aber dass sich das erhalten hat? Es gibt viele Städte, da ist dies klar nicht so. Schamanca meldete diese Woche, fast hautnah eine Schlägerei erlebt zu haben in Bern. Was ist es denn, was die Menschen friedlich werden lässt? Aus der Gefühlslehre der Schamanismus Therapie möchten wir erörtern, was Frieden ist und wie er wirkt.

     

    Friedvolle Ordnungen

    Damit ein Gefühl von Frieden aufkommen kann, braucht es in erster Linie ein Gefühl von Sicherheit. Dieses schenken die z.B. in der Steinberggasse weit auseinander stehenden Häuser, die mit ihren festen und stabilen Mauern. Sie haben eine wärmende Wirkung. Die Sicherheit der Steinwände setzt sich fort auf dem warmen Steinboden.

    Das Gefühl der Sicherheit erlaubt es, Bedrohungen abzubauen. Damit schwinden als Folge auch Ängste, doch entscheidender ist die fehlende Aggression. Sie ist nicht nötig, wenn es keine Bedrohungen zu fühlen gibt. Man sieht es den Menschen an: entspannte Gesichtszüge und harmonische Bewegungen stellen sich ein. Kommt nun die Wärme der lauen Sommernächte hinzu, wirkt ein weiteres Gefühl in einer seiner Arten mit: die Liebe. Erst jetzt wird klar, wie sich Frieden zeigen kann. Besonders Menschengruppen lassen sich von Ordnungen gerne führen. Die Folgen des Friedens zeichnen sich in Ruhe und erstaunlicherweise in neuen Ideen aus. Es ist inspirierend, Frieden zu erleben. Der tägliche „Kampf“ ruht. Das ermöglicht es, sich Themen zu widmen, für die man sich sonst nur kurz Zeit nimmt, weil sie ja keine Bedrohung darstellen.

    Nach unserem Erleben möchten wir einen Satz formulieren: Inspiration kann auf dem Gefühl des Friedens erwachen.




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    • 17.12.2015

      Erschafft Anstand Genuss?


      Schamanismus Zeitung

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      » Das Schamanenstube Blatt


      Schamanismus und Knigge?

      Tischmanieren und Schamanismus Therapie zusammen zu bringen, mag auf den ersten Blick seltsam anmuten. Die Schamanenstube unterrichtet modernen Knigge als Bestandteil der Therapie-Ausbildungen. Was soll das?

      Man stellt sich Schamanen gerne um ein Lagerfeuer vor: sie sitzen da, diskutieren, trommeln und werden irgendwann auch gemeinsam speisen. Eine Keule in der Hand da, ein mit Wasser gefülltes Horn dort. Aus den abgenagten Knochen werden Schmuckstücke geschnitzt. Wozu denn Tischmanieren, wenn kein Tisch da ist?

      Es ist ganz einfach: Tischmanieren haben therapeutischen Wert.

      Stellen Sie sich vor, Sie sitzen alleine an einem schön hergerichteten Tisch. Ein Tischtuch, die Gläser funkeln im Licht, das Lieblingsessen verbreitet wunderbare Düfte. Sie sind allein. Im Hintergrund ertönt angenehme Musik. Dieser Tisch wurde nur für Sie gedeckt, um Ihnen eine Freude zu machen. Vielleicht haben Sie diesen Tisch auch selbst für sich gedeckt, um in Ruhe Ihr Lieblingsessen zu geniessen. Schon lange tragen Sie den Gedanken mit sich herum, Ihnen das einmal zu gönnen.

      Sie geniessen den Anblick des Tisches, die Ruhe und den wohligen Geruch des Essens. Fast heilig wird dieses kleine Fest nur für Sie selbst. Die ersten Bissen erfüllen Ihren Gaumen mit verzaubernden Nuancen und Sie schliessen Ihre Augen.

      Würden Sie in dieser Situation pupsen?  Sie sind ja alleine, niemand würde einen blubbernden Knatter hören.

      Er würde Ihren eigenen Genuss stören, dem kleinen Fest die Würde nehmen und das Lieblingsgericht abwerten.

       

      Manieren sind Ordnungen

      In die Situation eines genussvollen Essens passen gewissen Dinge nicht. Sie entsprechen nicht den Ordnungen, in welchen man sich gerade bewegt. Diese Ordnungen sind Ordnungen des Genusses, der Ruhe, des Friedens und der Wahrnehmung von Schönem. Sie haben eine Wirkung: man fühlt sich wohl.

       

      Fähigkeit bringt Sicherheit

      Genuss stärkt den Selbstwert. Wenn man erst die Wichtigkeit von Verhaltensweisen am Tisch für das eigene Wohl und das anderer Mit-Geniesser entdeckt hat, stellt sich die Frage: wie kann man diesen Genuss bewahren und steigern? – Man ist nicht der erste, der sich darüber Gedanken gemacht hat. Freiherr von Knigge hat die Regeln im Umgang mit Menschen (und sich selbst) aufgeschrieben. Sind diese Regeln heute veraltet? – Das mag zum Teil sein, aber auf emotionaler Ebene haben sie noch volle Gültigkeit.

       

      Knigge in der Therapie

      Wie begrüsst man einen anderen Menschen, damit er sich dabei wohl fühlen kann? Wie gestalten sich Tisch-Gespräche, um in angenehmer Themen-Atmosphäre seinen Gedanken freien Lauf lassen zu können? Wie isst man, um es sich selbst und den anderen am Tisch gut gehen zu lassen?

      Das Bemühen mit „Manieren“ Ordnungen zu bauen, die Genuss, Sich-Wohlfühlen und friedliche Ruhe erschaffen, bereitet einem selbst und den Menschen um einen herum einen Rahmen, in welchem man sich richtig wohl fühlen kann. Noch dazu kann man Sicherheit erleben, wenn man weiss, wie das geht.

       




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      • 29.11.2015

        Schamanisches Kochen


        Schamanismus Zeitung

        Das Rezept in der Schamanismus Zeitung «Schamanenstube Blatt» gibt es auch als Download:
        » Das Schamanenstube Blatt



        Schamanisches Kochen

        Jede Zutat hat ihre eigene Kraft. Das folgende Rezept widmet sich der Mixtur dieser Kräfte. Wirz zum Beispiel kann sich wie ein Mantel anfühlen, der einen in Geborgenheit einpackt. Solche Bewegungen bringt schamanisches Kochen zusammen.

         

        Rezept für neue Ideen

        Das Winter-Gericht darf Wärme, Geborgenheit und Ruhe vermitteln, aber einen nicht zum Stillstand bringen. Bewegung muss hinein. Um den Antrieb für eine neue Idee zu erhalten, benötigt man etwas Aufsteigendes, das aus der Sicherheit hervortritt und mit dem neuen Ideen-Schatz wieder zurückkehrt. Das darauf folgende Wehren gegen die neue Idee mit dem Willen, am Alten festzuhalten soll kurz betäubt werden: die Idee kann sich so in die Sicherheit integrieren.

        Für diese Verinnerlichung bietet sich ein Gulasch an: es lässt das Mischen verschiedener Zutaten in einer ausgewogenen Balance zu. Als erstes steht die Sicherheit auf dem Plan, welche den grossen Mittelteil bilden soll. Dazu rieche man bitte an frisch aufgeschnittenem Sellerie: in ihm finden sich erdige Töne, wohlige und fast hölzerne Wärme. Darunter ist eine starke Note an Frische vorhanden. Die Sellerie-Kraft wird mit Karotten in eine stabile Konsistenz ausgedehnt und formt die sichere Mitte.

         

        Aufsteigende Kräfte

        Der Boden aus Sicherheit soll einer hochschiessenden Kraft Raum schaffen, welche zur Inspiration unterwegs ist. Über der Sicherheit findet sich eine leichtere Schicht aus geschälten Paprika sowie Fenchel und Wirz. Sie bilden die empfangende obere Schicht.

        Tief unten verborgen finden sich einige Peperoncini. Diese sollen mit ihrer hitzigen Kraft aufsteigen und sich über der Sicherheit im Ideentanz abkühlen. Auf der farbenfrohen oberen Geschmacks-Schicht sinken die erhaschten Funken wieder hinab. Gleichzeitig werden Skepsis, Zweifel und die Sturheit des Festhaltens am Alten von der leicht betäubenden Zwiebel-Schärfe zerstreut. Die Idee hat so Zeit, sich zu festigen und kann sich über die durchdringende Wolke des Knoblauchs überall verteilen. Die Kartoffeln nehmen alles auf und führen die Vision in den Alltag.

         

        Die Kraft der Zutaten

        Die Gefühlslehre bietet den wichtigsten Bestandteil: Kraft fliesst in Ordnungen. Kennt man die Kraftwirkung der Zutaten aus schamanischen Reisen, hat man es leicht, eine Mischung der verschiedenen Bewegungen herzustellen. Schon beim Rüsten vollführt man die Bewegung der Kraft der jeweiligen Zutat. Das meint, keine eigenen Ordnungen hinein zu bringen, sondern die natürliche Ordnung der Pflanzen zu vollführen.

        Um auch die Umgebung am Essen teilhaben zu lassen, können beim Rüsten die Schalen für die Tiere draussen im Garten abgeschnitten werden.




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        • 02.08.2015

          Gourmet Restaurant Kritiken


          Schamanismus Zeitung: Restaurant Kritiken

          Restaurant Erfahrungen 2015

          Genuss in der Umgebung der Schamanenstube: von Winterthur bis Toggenburg





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          • 15.06.2015

            Ätherische Öle


            Ähterische Öle

            Das mobile Destillieren


            Kräuter-Essenzen


            Mit dem speziellen Ziehwägelchen vom Schamanenfeuer schlendern wir durch die Wälder. Im Gepäck: die Destillerie nach Leonardo da Vinci. Der Holunder blüht derzeit in voller Pracht und erfüllt den Wald mit seinem betörenden Duft.
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            • 06.04.2015

              Innerer Frieden


              Innere Ruhe und innerer Frieden

              Äusserliche Ruhe


              Ruhe im Sinne von Lärmfreiheit zu finden, ist in der Schweiz schon fast eine Kunst. Auf dem Land ist es generell lauter als in den Städten, dazu kommen Flug-, Kirchen- und Nachbarslärm. Wir Schweizer sind ein lautes Volk. Des Nachts setzen wir uns Ventilatoren der sogenannten Minenergie-Häuser und Poolreinigungsgeräten aus und komplementieren damit die Lärmverschmutzung auf 24 Stunden.
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              • 23.03.2015

                Schamanisches Wellness


                Schamanisches Wellness

                Die schamanische Wellness kann sich besonders bei mehrfacher Anwendung positiv auf das Lebensgefühl auswirken. Dabei ist darauf zu achten, dass wie bei jeder schamanischen Arbeit die Wellness-Zeremonie nicht einfach als Service wie für das Auto angesehen wird, sondern als Wegbereiter, sein Leben selbst wieder kraftvoll in die Hand zu nehmen.

                Das ist auch für Therapeuten/innen wichtig: ehrenvolles Begegnen gestaltet sich zuweilen schwierig, wenn die Wellness nur konsumiert werden will. Damit wird klar, dass zur Wellness selbst auch Gespräche gehören, vor und nach der Zeremonie.

                Der Sinn der Wellness-Therapie ist die langfristige Stärkung auf den weiteren Weg, der vor einem liegt.


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                • 19.06.2014

                  Kunst erleben


                  Kunst

                  Die Oskar Reinhart Stiftung in Winterthur erlaubt es der Öffentlichkeit, einen Sinn für Kunst zu entwickeln. Gerade im heissen Sommer erfrischt die Kühle des Museums und lädt ein, sich in Gemälden zu verlieren. Ein Verlustieren durch Schönheit, ein sich Bewegen und überrascht werden. Der Kurs der Schamanenstube über Kunst und Klassik hat ein Ziel, das kaum formulierbar ist. Das wurmt uns natürlich und bietet Anlass zu einem neuen Versuch, in Worte zu fassen, was nur erlebbar ist, aber nicht definierbar. Etwa so wie Schamanismus.

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                  Events


                  • Samhain - Ritual

                    31.10.2017
                    Der Event Samhein zelebriert das Ahnenfest für schamanisch Praktizierende und Interessierte

                  • Trommelabend

                    09.11.2017
                    Der Trommelabend erlaubt tiefe Trancezustände: erleben Sie private Zeit in Ihren Gedanken, Gefühlen und Visionen.

                  • Kräftehaushalt

                    17.11.2017
                    Der Kurs Kräftehaushalt vermittelt schamanische Kraftzauber und das Haushalten mit den Kraftgefässen in Ihren Innenwelten. Ihre Kraft bleibt bei Ihnen!

                  • Beltane Ritual

                    28.04.2018
                    Der Anlass Beltane: die Feier der Naturkräfte und das Eintauchen in die Bewegung