Schuschu Club der Gefühle
Schuschu Club mit Gefühl zum Erfolg

Die Macht der Gefühle - und wie wir Kraft aus Gefühlen schöpfen können

  • Neues Thema



  • 23.07.2017

    Mythos Bauchgefühl


    Bauchgefühl


    Ist das Bauchgefühl wirklich über jeden Zweifel erhaben? Die Schamanenstube möchte den Gedanken einwerfen, dass das Bauchgefühl unter Umständen ein Ausdruck von Ängsten sein kann. Um überhaupt zu Ängsten zu kommen, braucht es die verlorene Sicherheit. Diese begegnet uns Menschen z.B. in einem Moment, da wir Neues beginnen. Alte Sicherheiten fallen ab, neue Wege müssen gefunden werden. Dabei kracht es teilweise an allen Ecken. Warum ist dem so? - Ist gar das Bauchgefühl für Negatives verantwortlich?
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    • 23.05.2017

      Schönheit und Traurigkeit Hand in Hand


      Traurige Schönheit

      Im wärmenden Sonnenlicht erstrahlen frische Blätter von Sträuchern und leuchtende Blüten von Bäumen. Farben wie durchsichtiges Hellgrün und wärmendes Geldorange stechen als Kontraste vor warmen Schatten hervor. Leben erwacht in der Sonne. Eine leichte Bewegung der Luft als feiner Wind lässt ganze Blattstauden etwas hin- und herschaukeln. Die Schattenspiele an Wänden und auf Blättern lassen einen erleben, wie sich alles harmonisch ineinander fügt: Wind, Natur, Licht und Bewegung. Dieser Tanz aller Dinge vermittelt Einfachheit, Wachsen und Leben. Da kann den einen oder anderen eine tiefe Traurigkeit erfassen.
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      • 08.03.2017

        Das Glücksbuch


        Autoprüfung

        Es gibt ein paar wenige Momente im Leben, in welchem wir ultimativ glücklich sind. Mehr geht nicht als dieser Zustand des Hochgefühls. Seit über einem Jahr begleitet die Stube jemanden, das Autofahren zu lernen. Letzte Woche fand die Führerscheinprüfung statt. Sie wurde bestanden. Was für ein Moment für die frisch gebackene Autofahrerin. Riesiges Glück stellte sich bei ihr ein. Das möchten wir als Anlass nehmen, diese seltenen Momente ultimativen Glücksgefühls anzuschauen. Wir wollen direkt in das Gefühl hinein, nicht in die Wertung "glücklich", die man sich von aussen attestieren kann.
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        • 22.02.2017

          Entscheidungskompetenz des Gewissens


          Regenbogen Erosion
          Es ist Mitte Februar. In den Morgenstunden singen schon die Vögel wieder. Die Luft erscheint wieder ein Stück klarer und erfrischt beim Atmen. Erste Sonnenstrahlen kündigen von lebensfrohen Tagen. Manch einer ertappt sich dabei, in Ferienträumen zu schwelgen. Bilder tauchen auf: eine Kräutertour im Piemont, mit dem Klappsessel an einem lauschigen Plätzchen schreiben, ein kühles Glas Weisswein mit Blick über ruhig fliessende Hügel, in Rom auf Fotosafari gehen...


          Was wäre, wenn eigentlich alles in Ordnung wäre?

          Jeder Mensch hat seine Sorgen, Probleme, Lasten und Ängste. Was, wenn das in Ordnung wäre? - Es ist die Natur unseres Gehirns, sich Bedrohungen auszumalen, sich den Stress aufzuladen, ständig etwas tun zu müssen. Das sind wir uns heute gewohnt. Es liegt ebenso in der Natur unseres Gehirns, permanent zu werten: besonders hilfsbereite Menschen hat man gerne, solange sie nicht selbst Hilfe benötigen. Die Schuld, ihnen zu helfen, läge zu hoch oder man kommt nicht mit der Umkehrrichtung der Hilfe klar. Da ginge ja Sicherheit verloren.
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          • 30.01.2017

            Der Kampf auf verlorenem Posten


            Schneemann

            Nicht wahrhaben wollen
            Manchmal kämpfen wir auf verlorenem Posten. Dem mittel-europäischen Schneemann droht zum Beispiel das Schicksal des Schmelzens. Gehen wir davon aus, die Schneemänner wissen davon. Jede neue Schneeflocke bestätigt sie darin, dass es sinnvoll, ehrenhaft und erstrebenswert ist, nicht zum Nordpol zu fahren. Sie bleiben stur stehen. Warum kämpft man manchmal auf verlorenem Posten?
            Die Art und Weise, wie wir auf verlorenem Posten mutig weiter machen, birgt vielleicht Hinweise auf dieses Warum. Die Schneeschmelze ist zwar bekannt, doch die Lebensqualität erscheint höher, wenn man davon ausgeht, der Frühling sei ein Ammenmärchen. Um sich nicht schämen zu müssen, dass man seine Kraft in etwas Aussichtsloses steckt, gibt man vor, man wüsse nichts über Jahreszeiten. Man will es nicht wahr haben. Das ist ein aktives Verneinen, eine aktive Wissensverneinung. Man bleibt in der aufgebauten Hoffnung stehen und übt schon mal das Überrascht-Sein, wenn das Schmelzen dann doch beginnt. Damit konnte man ja nicht rechnen. Das hat für Schneemänner z.B. den Vorteil, dass sie sich in Unschuld sonnen können. Sie sind fein raus, auch mit dem Verlust Ihres Daseins.
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            • 23.01.2017

              Feigheit


              Regel-Geister

              Haben Sie viele Dinge aus Angst und Scham nicht gemacht, die Sie gerne gemacht hätten? - Keine Sorge, es besteht keine Antwortpflicht hier :-). Warum haben wir Menschen Angst vor der Scham?
              Nehmen wir ein Beispiel. Ihre Chefs sind mit einem Problem beschäftigt und haben nur unbefriedigende Lösungen. Es geht um die Platzierung eines Getränkeautomaten. Sie haben eine Idee, die alle besprochenen Probleme lösen könnte. In der Sitzung sind Sie anwesend und getrauen sich wegen des intensiven Gesprächs nicht, von Ihrer Idee zu erzählen. Sie merken, wie einige am Tisch sich schon auf eine Kompromiss-Lösung eingeschworen haben und diese bereits rechtfertigen. Jetzt noch etwas anderes einbringen? - Irgendwie merken Sie, es ist zu spät. Das Nennen Ihrer Lösung könnte sogar zu Missstimmungen führen. Also schweigen sie. Die anderen könnten Sie angreifen, wenn Sie die Lösung bringen würden, denn das ginge mittlerweile gegen deren Stolz. Ihre Lösung beinhaltet obendrein einen ungewissen Punkt über die Sonneneinstrahlung, der in Ihnen einen Zweifel aufbringt. Würde man entdecken, dass Sie diesen einen Punkt nicht begriffen haben, müssten Sie sich schämen. Sie haben bei diesem Thema nicht richtig zugehört. Das Wagnis, dennoch von Ihrer Idee zu erzählen, wird damit zu hoch: Sie könnten riskieren, dass man Sie als "doof" anschauen würde. Feige stimmen Sie in den lobenden Chor ein, der die schlechtere Idee gerade rechtfertigt. Schliesslich wollen Sie dazu gehören und nicht negativ auffallen.
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              • 04.10.2016

                Angst und Bedrohung


                Schamanismus Zeitung

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                Angst

                Wie verhält es sich mit der Angst, woher kommt sie, was ist ihr Sinn?

                 

                Ängste begleiten uns Menschen das ganze Leben lang. Wir hätten sie nur in wenigen Ausnahmefällen wirklich nötig, doch können sie allgegenwärtig sein. Sie gehören aus unserer Sicht zu sehr alten Gefühlen und dienen dem Überleben. Heute wären viele Ängste nicht nötig. Die Entwicklung unseres Gehirns hat uns aber neben vielem Guten auch zur Fähigkeit geführt, künstlich Bedrohungen aufzubauen. Darin sind wir so gut, dass wir weiter an Bedrohungen feilen. Damit werden viele Ängste ebenfalls zu etwas Künstlichem. Dies zu erkennen, um damit zu arbeiten, ist schwierig. Wir sind es uns gewohnt, uns Dinge vorzustellen, auszumalen und früh Gefahren zu erkennen. Wenn genügend andere Menschen vor etwas keine Angst zeigen, sind wir geneigt, die Bedrohungen umzuschreiben. Das braucht oft ein Training, ein Coaching. Denn nicht nur die Illusion braucht ein neues Bild, auch der Körper hilft mit, Bedrohungen aufrecht zu erhalten. Er agiert in den drei Reaktions-Arten: Flucht, Angriff und sich tot stellen. Da er schneller reagiert als wir bewusst denken können, müssen wir ihm das wieder abtrainieren. Einmalige Ängste, sprich einmalige Bedrohungen führen nicht immer zum Lerneffekt. Nach so einer überstandenen Bedrohung fragen wir uns gerne, warum wir überhaupt Angst vor der bestimmten Situation hatten.

                 

                Angst ist eine Folge

                Angst hat natürlich viele Folgen, sie selbst ist aber immer nur eine Folge von Bedrohungen. Angst ist ein Gefühl, eine Bedrohung ist eine Ordnung. Diese Ordnung können wir auf drei Arten aktivieren: durch Erinnerung und Erfahrung, durch Vorstellung oder durch eine reale Gefahr. Wir empfinden es wichtig, Angst als eine Folge-Sequenz zu betrachten.

                 

                Wie baut man sich Ängste?

                Gerne würden wir behaupten, Angst sei eine Form von Dummheit, denn damit wäre Angst weg-lernbar. So einfach ist es leider nicht.

                Es gibt sogar Bereiche, in welchen Angst künstlich aufgebaut wird, um einen bestimmten Effekt zu haben. Denken wir nur an das Aufbauschen von völlig Belanglosem in den Medien.

                Die Frage ist, was der Sinn der Angst ist. Wie jedes Gefühl ist auch die Angst nicht ohne Sinn. Es gilt der Grundsatz: ein Gefühl verinnerlicht Gelerntes und kann schneller reagieren, als unser Bewusstsein. Damit werden wir zu gut funktionierenden Wesen. Um Angst einzulagern, also im Unterbewusstsein zu verankern, braucht es Ordnungen namens Illusionen. Die Angst hervorholenden Illusionen nennen sich Bedrohungen. Um Bedrohungs-Bilder an die Wände der Illusion zu hängen, bedienen wir uns oft der Wertung von gut und schlecht. Wird etwas schlecht bewertet – von uns oder anderen – versuchen wir sofort zu lernen und dafür zu sorgen, dass wir dem Negativen nicht begegnen werden.

                Der Ansatz, die Wertigkeit des Bedrohlichen neu zu überdenken, kann lohnend sein. Im Gespräch mit Freunden lassen wir uns eher zu einem Umdenken bewegen.




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                • 19.09.2016

                  Das Brautkleid-Gefühl


                  Schamanismus Zeitung

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                  Das Kleid der Kleider

                  Die Vorbereitungen der Naturhochzeiten für 2017 laufen. Die Begleitung der Schamanenstube zum perfekten Tag umfasst auf Wunsch die Beratung in Sachen Brautkleid. Das Brautkleid ist das Kleid der Kleider: es ist umwerfend, elegant, wunderschön, passt perfekt und drückt etwas Heiliges aus.

                  Die erste Begegnung mit dem perfekten Brautkleid entscheidet. Man weiss, das ist das Richtige. Dieses Gefühl, den Schatz gefunden zu haben, ist ein wichtiger Moment. Die emotionale Bindung an das Brautkleid findet oft in einem „Wow“-Effekt statt. Die Braut wird sich immer daran erinnern. Gerne findet eine Identifikation des Kleides mit der ganzen Hochzeit statt. Das empfinden wir als bewahrenswerten Moment.

                   

                  Das Brautkleid Gefühl

                  Unser Job ist es, dieses Brautkleid Gefühl zu erhalten. Es darf nicht mit unguten Gefühlen in Verbindung kommen. Das ist den meisten Brautmoden-Geschäften nicht bewusst. In Kostanz erleben wir zum Beispiel, dass man Termine für Änderungen am Kleid macht, die Ladeninhaber dann aber zweimal gar noch nichts gemacht haben und man ohne Kleiderprobe da steht. Solche Änderungen finden meist auf Vorkasse statt. Wir raten in solchen Momenten, da die Braut sich nervt über die Ladenbesitzer, die Vorkasse sausen zu lassen und sich ein richtiges Geschäft zu suchen, sprich wieder von vorne zu beginnen. Zu solchen Momenten darf es nicht kommen. Es wird dadurch etwas zerstört.

                  Termine für Änderungen laufen deshalb über die Schamanenstube. Wir gehen vorher vorbei und schauen uns die Änderungen an. Erst dann wird die Braut aufgeboten, ihr Kleid wieder Probe zu tragen.

                  Es gibt uns bekannte Brautmoden-Geschäfte, die sich der Wichtigkeit des emotionalen Ablaufs bewusst sind und für die Braut wirklich da sind.

                   

                   

                  Emotionales Begegnen mit dem Kleid

                  Der Rahmen, ein Kleid zu suchen, darf stimmig sein. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, die beide zum Brautkleid-Gefühl führen können. Fast jede Frau hat körperlich etwas an sich auszusetzen. Das kann so weit gehen, dass die Vorstellung, ein Brautkleid finden zu müssen, zu einer Qual wird:

                  „Es wird für mich nichts geben, das passt“, „Ich werde lächerlich aussehen“,

                  „Ich habe Angst vor der Enttäuschung“.

                  Der Körper wird dabei sehr stark abgewertet, was auch zu einer eigenen Abwertung der Person und schliesslich zu einer Infragestellung der Hochzeit führen kann. Je nachdem, wie stark sich diese Fixierung ausprägt, kann man dagegen wirken oder es so stehen lassen. Lässt man es stehen, ist die Verzückung über das gefundene Kleid natürlich riesig. Doch muss man die Braut dabei gut begleiten und die Arbeitsweise der Geschäfte schon gut kennen. Durch ein Trösten vorher könnte der Wow-Effekt geschmälert werden. Wie immer ist dieses Entscheiden schwierig. Der enge Kontakt, den die Stube mit den Brautpaaren pflegt, hilft uns, solche Entscheidungen leichter fällen.

                   

                  Hochzeit in Weiss?

                  Eine Hochzeit muss nicht in Weiss sein, sie kann. Heute gibt es alles: nämlich das, was einem gefällt. Das Handfasting kann man in einem klassischen Brautkleid oder z.B. in einem Mittelalter-Kleid abhalten. Es passt, was gefällt.




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                  • 30.05.2016

                    Das Wehren gegen Veränderungen


                    Schamanismus Zeitung

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                    Veränderungen

                    Veränderungen sind Bestandteil des Lebens. Manchmal sind sie gut, manchmal nicht. Doch selbst wenn sie gut sind, so sind sie noch lange nicht in allen Belangen immer nur gut. Schon anhand einiger Reaktionen auf die Neuerungen unserer Website, merken wir, wie schwierig es sein kann, wenn etwas alt Bekanntes sich verändert. Es gab sehr schöne Reaktionen und wir erleben auch Zuschriften, die uns auf Fehler aufmerksam machen. Dafür möchten wir uns hier sehr herzlich bedanken!

                    Auf die Kundschaft der Schamanenstube wirken die Änderungen verwirrend. Man findet Kurse nicht und versteht gewisse Prozesse wie z.B. den Kennenlern-Kaffee nicht mehr. Es sind eigentlich kleine Veränderungen, die zu einer Vereinfachung des Verständnisses unserer Arbeitsweise führen sollten. Dennoch erfahren wir heftige Gegenwehr und denken, wir können unser Beispiel heranziehen, wenn es darum geht, mit Veränderungen im Leben umzugehen.

                     

                     

                    Das Sicherheitsempfinden

                    Veränderungen können zu einem verminderten Empfinden von Sicherheit führen. Es wäre falsch zu sagen, dass jede Veränderung der Sicherheit erst einmal schadet. Es kann z.B. sein, dass Änderungen, die ein Handhaben von Dingen betreffen, Unsicherheit erzeugen. Schamanisch gesehen werden die von der Veränderung betroffenen Dinge aus dem Land der Sicherheit heraus genommen. Das erste, das darauf passiert ist: man wehrt sich dagegen. Sehr oft, wenn uns Sicherheiten weggenommen werden, stehen wir auf die Hinterbeine und unser Kampfeswille steigt empor. Ob das reale oder nicht greifbare Dinge sind, die einem „genommen“ werden, ist dabei egal: es geht um das fehlende Gefühl der Sicherheit.

                     

                    Sicherheitsverlust und Wehr

                    Die Gefühlslehre der Schamanismus Therapie bezeichnet das Wesen als „Wehr“-Wesen, das sich mit Wut, Zorn und Aggression erhebt, wenn Sicherheiten verloren gehen. Dazu genügen Missverständnisse, kleine Änderungen oder auch der Gedanke, dass etwas sich ändern könnte. Das Wehr-Wesen möchte beschützen, was bisher als Sicherheit empfunden wurde.

                    Der teils als Raub empfundene Akt einer Veränderung setzt noch etwas voraus: einen Besitz.

                    Wenn sich z.B. ein Word-Programm ändert, so wird man empfundener Sicherheit beim Bedienen von Word beraubt, oder besser: man wird seiner Fähigkeiten beraubt. Als erstes schiesst schnell hervor: „das ist aber blöd…“

                     

                    Sich erholen = sich ausleben?

                    Ist das Wehr-Wesen erst einmal geweckt, möchte es sich auch ausleben. Wird es unterdrückt, bleibt die Wut vielleicht schlummernd im Bauch, lebt man es zu stark aus, kann es zu rechtlichen Problemen kommen. Seine Wut im Sport zu befriedigen dürfte vielleicht die beste Wahl sein, sich wieder erholen zu können. Vielleicht sind Computerspiele nützlich, vielleicht das Tanzen, vielleicht das Singen, vielleicht das wütende Tragen von schweren Einkaufstüten. Dem Wehr ist egal was.




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                    • 03.04.2016

                      Die Ordnungen des Glücks


                      Schamanismus Zeitung

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                      Die schönen Gefühle

                      Die Gefühlslehre der Schamansimus Therapie beginnt meist mit den als negativ empfundenen Gefühlen, wie zum Beispiel der Wut. Dieser Negativ-Start hat seinen Grund: wir Menschen können diese Gefühle besser. Über die Wut lässt sich schnell sehr viel sagen und man kann sich aus seinen schamanischen Reisen ein erhebliches Wissen über diese Gefühle erwirtschaften.

                      Leicht anders verhält es sich mit als „gut“ empfundenen Gefühlen. Nehmen wir das Glück, welches derzeit wieder einmal auf dem Lehrplan der Schamanenstube auftaucht. So einfache Formen wie die der Wut nimmt das Glück selten an, zudem ist es erst einmal schwierig, das Glück überhaupt zu greifen. Die Kurzlebigkeit eines solchen positiven Gefühls kann es schwer machen, es schamanisch-experimentell zu erkunden. Als erstes steht die Frage, ist Glück eine Wertung oder ein empfundenes Gefühl? – Wenn einem Glück wiederfährt, muss das nicht zwangsweise zum einem Glücksgefühl führen. Das Gefühl „Glück“ kann sich verhalten zeigen.

                       

                      Die Ordnungen des Glücks

                      Um Glück zu betrachten, muss man also erst eine Umgebung schaffen, da man das Gefühl Glück des Öfteren erleben kann. Seine Kurzlebigkeit erfordert Settings, die ihm sehr stark auf die Sprünge verhelfen. Das kann man sich so vorstellen: wenn man versucht, den Verdampfungsprozess von Wasser in einem Glas zu untersuchen, kann man sich vor ein Glas setzen und warten. Etwas besser mag es in der Sonne gehen, da das Wasser dort eher verdampft. Noch besser geht es auf der Herdplatte.

                      Was braucht aber das Glück, um auf den Teppich zu kommen? Ist es Ruhe, ist es ein Tanz, ist es eine kindliche Naivität?

                      Es geht um die Grundlage, die Glück begünstigt. Dabei sei nochmals erwähnt: es geht nicht um einen Glücksfall, sondern um das Glücksgefühl. Eine Tücke liegt auch darin, das Glück zu besetzen: es ist ein flüchtiges Gefühl.

                       

                      Wege zum Glück

                      Schnell findet man heraus, dass es nicht eine Grundlage ist, sondern viele Einzelteile sich zu einem Gebilde formen. Dieses Formen ist nicht statisch, sondern zeigt sich gerne in einer Bewegung. So könnte man sagen, die Glückswege sind Prozess-Wege, die man durchlaufen kann.

                       

                      Als Hilfsmittel beim schamanischen Erkunden kann vieles herbei gezogen werden:

                       

                      • das Medizinrad
                      • Trance-Tänze
                      • Einsamkeit wie auf der Visionssuche
                      • Sinnfindung
                      • Hingabe
                      • u.v.m.

                       

                      Erlebt man denn nun endlich das Gefühl des Glücks, kann dieses in einem zu grossen Änderungen führen. Es verhält sich ähnlich der Rührung und kann sich wie eine Öffnung anfühlen, die komplette Richtungsänderungen urplötzlich zulassen.

                      Euphorie und Begeisterung können sich körperlich als aufsteigendes Kribbeln zeigen. Der Moment der Glückserfahrung mag kurz sein, doch die Ausschüttung der Glückshormone hält eine Weile an. Ein Folgegefühl kann die Freude sein, ferner fühlt man sich wertvoll und hebt den Selbstwert. Zuversicht kann sich einstellen: auf einmal wird alles gut.




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                      • Kräftehaushalt

                        17.11.2017
                        Der Kurs Kräftehaushalt vermittelt schamanische Kraftzauber und das Haushalten mit den Kraftgefässen in Ihren Innenwelten. Ihre Kraft bleibt bei Ihnen!

                      • Trommeltag

                        30.12.2017
                        Der Trommelabend erlaubt tiefe Trancezustände: erleben Sie private Zeit in Ihren Gedanken, Gefühlen und Visionen.

                      • Beltane Ritual

                        28.04.2018
                        Der Anlass Beltane: die Feier der Naturkräfte und das Eintauchen in die Bewegung

                      • Naturhochzeit

                        18.05.2018
                        Die Naturhochzeit im Medizinrad: das Handfasting für die Hochzeit, das Brautpaar als Ehepaar zu vereinen

                      • Litha Feuer-Ritual

                        23.06.2018
                        Mittsommer Feier Litha - schamanisches Ritual des Übergangs

                      • Mabon

                        22.09.2018
                        Der Mabon Anlass zur Tag- und Nachtgleiche. Selbstwert zur Erntezeit und Selbstdefinition in den Herbst hinein