| Autor |
Nachricht |
Spiritwalker
Vielflieger


Alter: 39
Anmeldungsdatum: 07.07.2008
Beiträge: 212
Wohnort: Bad Neuenahr

|
Verfasst am:
09.07.2008, 15:46 Nicht altägliche Musik - zum Träumen ! |
 |
|
   |
 |
Wanderer
Schuschu


Alter: 38
Anmeldungsdatum: 01.10.2006
Beiträge: 3350

|
Verfasst am:
09.07.2008, 15:49 (Kein Titel) |
 |
|
    |
 |
Heni
Schuschu


Alter: 44
Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 1703
Wohnort: Münchberg

|
Verfasst am:
10.07.2008, 04:16 (Kein Titel) |
 |
Hallo Frank,
ich mag diese Musik, und ich bin fasziniert von den Bildern dazu.
Sag mir woher kommt Altai Kai ? Man kanns so schlecht zuordnen.. ich seh zwar mongolisch/sibirische Gesichter, aber eben auch Bilder von Indianern... dann hab ich wieder das Gefühl in der Vergangenheit gelandet zu sein...
Danke dir für diese Tipps
Liebe Grüße Heni
_________________ Was für die Raupe das Ende ist, ist für den Schmetterling erst der Anfang
|
|
      |
 |
Sonja
Schuschu


Alter: 33
Anmeldungsdatum: 03.10.2006
Beiträge: 3051
Wohnort: opponitz- ybbstal

|
Verfasst am:
10.07.2008, 09:06 (Kein Titel) |
 |
hallo frank!
seit ich vor vielen jahren galsan tschinagg getroffen habe, bin ich sowieso faziniert von obertongesang.
was glaubst, wieviele wochen und monate mattias und ich damit zugebracht haben, obertongesang zu erlernen.
wir haben geübt und geübt, und der mattias konnte es schon richtig gut.
bei mir klappte es nur, wenn keiner zuhörte und ich ganz alleine war und so laut durfte, wie ich wollte. kaum war jemand dabei, traute ich mich nicht mehr so laut und schon wars vorbei.
am besten funktionierte es in der badewanne oder in einem tunnel, wo wir es mal ausprobiert haben.
später hab ich mir auf der schallaburg eine band angehört aus dem altai... es war total genial.
man meint, da spielt ne flöte mit,d abei ist es die stimme.
inzwischen hab ich gehört, es gäbe auch OBERTONTROMMELN.
da muss ich mich noch näher informieren.
auf jeden fall traumhaft.
alles liebe, sonja
_________________ www.schamanenstube.com
|
|
    |
 |
Sharii
Gast
|
Verfasst am:
10.07.2008, 12:41 (Kein Titel) |
 |
Hallo Ihr Lieben!
Hui, ich merk da totale Verbindungen hin... Mongolei...
Ein wunderschöner mongolischer Film: "Die Höhle des gelben Hundes" zeigt das Leben einer Nomadenfamilie und die Abenteuer der kleinen Tochter mit einem Hündchen. Es ist sehr beeindruckend. Die Kinder sind schon in wertvolle Stoffe gkleidet. Natürlich hat der Film auch viel tiefsinniges zu bieten.
Zu Obertongesängen: http://www.andreaskrause.com/
Von dem hab ich eine wundervolle CD! Einfach traumhaft!
Liebe Grüße, Sharii
|
|
|
 |
Heni
Schuschu


Alter: 44
Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 1703
Wohnort: Münchberg

|
Verfasst am:
10.07.2008, 14:15 (Kein Titel) |
 |
OH MANN SHARIIIIIIII ! ! ! !
eben von diesem Andreas hab ich mir gestern die CD Heilende Mantren und Känge gekauft!!!!!!!!!!!!!
und die ist ja sooo was von genial! Diese CD lief als ich die Einweihung zum Ersten Reikigrad bekommen hab....
gg.. ssssoooooo ein Zufall
LG Heni
_________________ Was für die Raupe das Ende ist, ist für den Schmetterling erst der Anfang
|
|
      |
 |
Sharii
Gast
|
Verfasst am:
10.07.2008, 15:18 (Kein Titel) |
 |
Liebe Heni!
Ist ja krass!!! Genau die CD hab ich! Und die liiiiebe ich! Interessanterweise hab ich schon oft versucht, die für jemanden zu brennen und die kriegt immer Schluckauf! Soll wohl nicht sein ! Durch die CD hab ich das Gayatri-Mantra auswendig gelernt.
Bei meiner Reikiweihe lief von Kailash "Oceanic Dreamtime". Die Musik wird für mich immer was Besonderes bleiben. Ist übrigens auch sehr zu empfehlen. Die ist sehr tiefgehend.
Liebe Grüße, Sharii
|
|
|
 |
Spiritwalker
Vielflieger


Alter: 39
Anmeldungsdatum: 07.07.2008
Beiträge: 212
Wohnort: Bad Neuenahr

|
Verfasst am:
10.07.2008, 16:16 (Kein Titel) |
 |
hallo heni !
also wie schon durchgeklungen- ist dieser stil aus dem mongolesischen raum - hier rund ums altai gebirge.
bei altai kai bin ich mir jetzt nicht mehr ganz sicher denn ich habe 2 cd von ihm und in manchen liedern finde ich es eher türkisch.
das könnte auch zu den diskussionen bei youtube führen.
denn wie es mal so ist auf dieser welt gibts auch in dem friedlich anmuteten land doch so einige schwierigkeiten.
soweit ich die diskussionen mitverfolgt habe erheben die türken rechtliche ansrüche auf deren gebiete -altai- da sich der altai glaube ich auf so ca. 2000 km erstreckt bzw erheben sie die ansprüche auf ethnischen ideologien.
hier mal ein auszug :
Türkischer Schamanismus
Der türkische Schamanismus war der Glaube aller Turkvölker, bevor ein Teil dieser Völker daraus den Tengrismus entwickelte. Später schlossen sich die meisten großen Weltreligionen an. Vereinzelte noch naturverbunden lebende Stämme gehen diesem Glauben heute noch nach, beispielsweise manche Dolganen, Jakuten oder Altai-Türken. Sehr viele Bestandteile dieses Glaubens werden heute noch heimlich auch im Islam, Christentum, Judaismus ( Kiptschaken ), Buddhismus oder Taoismus der heutigen Turkvölker nebenbei als Aberglaube weitergeführt.
Der Schamanismus der Türken ist geprägt von Totemismus und Ahnenverehrung. Es gibt viele Götter und Göttinnen, Geister und Dämonen. Der Himmel und die Unterwelt haben jeweils sieben Ebenen, in denen unterschiedliche Götter und Geister hausen. Der Schamane reist in seiner Traumreise in diese Ebenen und begegnet dort den Göttern und Geistern. Er ist der Mittler zwischen den Welten.
namaste
frank
|
|
   |
 |
Heni
Schuschu


Alter: 44
Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 1703
Wohnort: Münchberg

|
Verfasst am:
10.07.2008, 18:25 (Kein Titel) |
 |
Namasté Frank,
vielen dank für die Information - das ist scho interessant!
Und seltsamerweise wird wieder mal bestätigt das es irgendwo immer eine Verbindung zwischen den Religionen gibt...
Nenn es wie auch immer - Schamanismus ist zwar keine Religion, aber vielleicht dann diese Verbindung?
Erstaunlich ist auch das es Verbindungen von Indischem Sankskrit und dem alten nordischen Götterglauben und dann wiederrum zu den angelsächsischen Druiden weiter zu den Indianischen Naturvölkern ... und und und ...
Irgendwie kommt da dann wieder mein Glaube ans kosmische Netz... alles ist wie ein riesiges Fischernetz verbunden und hat die Knotenpunkte - die Verbindungen, und hält uns .. wenn wir es nur geschehen lassen.
Namasté
Heni
_________________ Was für die Raupe das Ende ist, ist für den Schmetterling erst der Anfang
|
|
      |
 |
Spiritwalker
Vielflieger


Alter: 39
Anmeldungsdatum: 07.07.2008
Beiträge: 212
Wohnort: Bad Neuenahr

|
Verfasst am:
10.07.2008, 19:41 (Kein Titel) |
 |
hallo heni !
ja mit dem knoten hast du es schön umschrieben.
weil du auch auf die indianer zu sprechen kamst.
neuesten genetischen tests zuflolge stammen die nordamerikanischen indianer aus dem altai ab.
auch die koeraner haben dieselbe genstruktur wie die menschen aus dem altai.
es bestätigt für viele die theorie das wohl gruppen aus dem altai während einer eiszeit über die beringstraße nach amerika gelangten.
der (ur)-mustang ( pferd ) stammt auch aus dem altai.
die amerikanischen indianer hatten die pferde dann aber ausgerottet weil pferde für die bevölkerrung eine fleischquelle gewesen sin.
die verbreitung der jetztigen pferde kam dann umanno 1480 als die spanier ihre pferde mit den schiffen mit rüberbrachten.
und so schließt sich der kreis immer wieder und wir sind dann irgendwie auch wieder alle " eins " !
liebe grüße
frank
|
|
   |
 |
Zeit-Tanz
Neues Mitglied


Alter: 40
Anmeldungsdatum: 06.07.2008
Beiträge: 9

|
Verfasst am:
12.07.2008, 12:18 (Kein Titel) |
 |
Hoi Frank
Zu Allererst, ein herzliches Willkommen auch von mir. Diese Musik ist wirklich etwas Spezielles. Sehr starke, archaische und kraftvolle Musik. Etwas Wundervolles zum Auftanken.
Der Obertongesang ist etwas ganz Spezielles. Faszinierend finde ich, das man ihn bei den verschiedenen Völkern findet, wie zum Beispiel im Tibet und bei den Cheyenne. Das erste Mal, als ich ihn hörte, sträubte es mir wohlig die Haare.
Mit den Pferden hast Du ein interessantes Thema angeschnitten. Faszinierend finde ich, dass die Evolution der Pferde bis heute noch nicht 100% geklärt ist. Sie ist weit verästelt mit zahllosen verwandten Arten, die erschienen und wieder ausstarben. Welche Art der Urahn der heutigen lebenden Pferde ist, bleibt spannend wie ein Krimi.
In Europa entdeckte man das Pferd als Reittier und Freund erst in der Jungsteinzeit vor etwa 8'000 Jahren. Zuvor kannte man es auch nur als Fleischquelle. Die Jagdstrategie in Europa war dieselbe, wie in Amerika. Man jagte die Tiere über Felsabhänge in den Tod. Einst lebten in Europa verschiedene Arten von Wildpferden, die grösser waren, als die heute lebenden Hauspferde. Das einzige noch lebende echte Wildpferd ist das Przewalskipferd, das der Ausrottung in den 70er Jahren nur knapp entging. Die Art lebt heute in den Mongolischen Steppen und in verschiedenen Tierparks, um ihre Art dort nachzuzüchten.
Persönlich finde ich es irgendwie kurios, dass der Mensch zwar früh auf den Wolf, sprich Hund kam, aber erst viel später auf das Pferd, als Freund und Gefährte, obwohl die Jäger seine Wesenart eigentlich gut kannten, nehme ich mal an. In der Kunst war das Pferd ein Motiv, das am häufigsten dargestellt wurde, sei es in Schnitzereien oder Wandmalereien. Also warum dauerte es so lange, bis der Mensch das Pferd als Gefährte schätzen lernte? Diese Frage habe ich mir schon sooo oft gestellt. Vielleicht aber ruhen da noch unentdeckte Funde unter der Erde, die eine weit ältere Geschichte über die zwei Gefährten, Pferd und Mensch in Europa erzählen...
Denn ich finde es sehr interessant, dass ausgerechnet das Pferd in verschiedenen Mythologien eine ähnliche Aufgabe vollführt, wie der Hund. Beide stehen sie als Geleittiere des Menschen von dieser Welt in die Anderswelt.
Fragen über Fragen...
Gruss von Zeit-Tanz
|
|
  |
 |
|
|